Digitales Lesen in der Bibliothek

In der Stadtbibliothek im schwedischen Borås hat Hublet – eine Station zur Ausleihe von Tablets – einen zentralen Standort erhalten. Die Tablets werden von der Bibliothek vor allem zum Lesen von digitalen Zeitschriften angeboten. Außerdem werden auf diese Weise die vorhandenen Computerarbeitsplätze der Bibliothek entlastet.

Die Stadtbibliothek Borås suchte seit langem nach einer guten Lösung, um ihren Besuchern vor allem das Lesen von digitalen Zeitschriften zu ermöglichen. Die Wahl fiel auf Hublet – eine Ladestation, an der Tablets mit dem Bibliotheksausweis bequem ausgeliehen werden können.

„Wir kamen durch die Regionalbibliothek auf Hublet, die das System eine Zeit lang erprobt hatte,“ berichtet Jan Johannesson, Bibliothekar in der Stadtbibliothek Borås.

„Wir waren schon lange auf der Suche nach einer Lösung, um unseren Benutzern digitale Zeitungen und Zeitschriften innerhalb unserer Bibliothek komfortabel mit einer modernen und anwenderfreundlichen Technologie zur Verfügung zu stellen.“

Ursprünglich wollte die Bibliothek Tablets anschaffen, die sich in irgendeiner Form arretieren ließen. Das Projekt wurde jedoch nie umgesetzt.

„Die einfache Lösung von Hublet hat uns sofort überzeugt. Hublet übernimmt ja auch das ganze Drumherum: Die Ausleihe, das Löschen des Verlaufs, das Aufladen der Tablets, die Überwachung der Ausleihfrist und vieles mehr.“

An einem zentralen Standort

Hublet steht an einem leicht zugänglichen Ort zentral in der Stadtbibliothek zwischen Kinder- und Erwachsenenabteilung, in der Nähe der Ausleihtheke und einer bequemen Sitzgruppe. Auf diese Weise kann man sich nach der Ausleihe schnell einen geeigneten Platz suchen und lossurfen.

„Bei den Kindern kamen die Tablets von Anfang an gut an,” sagt Jan Johannesson, „und allmählich steigt die Akzeptanz auch bei den Erwachsenen.”

Er berichtet, dass auf den Tablets von Hublet vielfältige Informationsangebote der Bibliothek geladen sind: Von digitalen Zeitschriften über Sprachapps, Übersetzungssoftware, Filmdienste, Unterhaltungsspiele und zahlreiche Apps für Kinder.

„Dass die Leute zuerst zu den Computern gehen, ist reine Gewohnheit. Dort ist aber nicht immer gleich ein Platz verfügbar. Deswegen ist es optimal, dass das Personal stattdessen die Tablet-Option anbieten kann.“

Für digitales Lesen werben

Jan Johannesson hat beobachtet, dass sich die Besucher immer mehr an die Tablets gewöhnen. Inzwischen verzeichnet die Bibliothek täglich vier Ausleihen am Hublet.

„Wir versuchen, Hublet ins Bewusstsein der Leute zu rücken“, so Jan Johannesson.

„Wenn die Druckversion einer Tageszeitung einmal nicht geliefert wurde, können wir unseren Besuchern die Zeitung nun auch in digitaler Form anbieten. Außerdem präsentieren und bewerben wir den Hublet auf der alljährlichen „All Digital Week“ und der „E-Bürgerwoche.“

Jan Johannesson berichtet darüber hinaus, dass die von der Bibliothek angebotenen Dienste zusätzlich in Technikcafés vorgestellt werden. Zu diesen Treffen kommen viele Senioren, die unter Anleitung die Nutzung der Apps erlernen und sich mit der Informationssuche auf den Tablets vertraut machen.

Informationsbedarf

Jan Johannesson betont, dass es einen gewissen Informationsbedarf zur Nutzung des Hublet gibt.

„Bei der Rückgabe ist es beispielsweise wichtig, das Tablet richtig einzusetzen und sicherzustellen, dass es arretiert ist, damit die Rückverbuchung korrekt abgeschlossen wird und das Gerät vom nächsten interessierten Benutzer ausgeliehen werden kann. Diese Nutzungshinweise stehen auch auf unseren Informationsblättern, werden aber gerne mal übersehen. Zu Anfang hatten wir auch die Befürchtung, dass die Tablets gestohlen werden könnten, was aber bisher noch nie vorgekommen ist“, erklärt er und erläutert abschließend: „Jetzt können wir unsere Ideen zur Bereitstellung digitaler Angebote weiterentwickeln. Wir würden beispielsweise gern neu erworbene Apps und Büchertipps auf dem Hublet integrieren.“

Möchten Sie mehr über Hublet wissen? Dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf!

2018-12-10T14:36:50+00:00